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Skigebiet Italien: Dolomiten (Dolomiti Superski)
Gerade wenn es darum geht, für den nächsten Urlaub ein Skigebiet zu finden, das den unterschiedlichsten Fähigkeiten, Ansprüchen und Kenntnissen gerecht wird, stellt sich für viele Urlaubswillige ein Problem. Nicht jeder kann gleich gut Skifahren. Davon abgesehen, dass der Eine vielleicht den ganzen Tag die verschiedensten Pisten rauf und runter rasen möchte, der Andere aber lieber immer mal wieder eine Pause einlegt. Wenn mehrere Paare oder Familien verreisen, sind ebenfalls üblicherweise verschiedene Schwierigkeitsgrade notwendig, damit sich weder jemand überfordert fühlt, noch langweilt.
Für all diese Aspekte ist Dolomiti Superski die Lösung: Auf einer Höhe von ca. 1.500 bis weit über 3.000 schneesicheren Metern haben sich zwölf Skigebiete zusammen geschlossen und bieten den Urlaubern mit 450 Gondel-, Sessel-, Teller- und sonstigen Liften verschiedene Möglichkeiten der Auffahrt. Auf 1.200 Kilometern Piste, von denen zur Not 1.100 Kilometer künstlich beschneit werden können, findet der Urlauber die unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade. Vom totalen Anfänger, der einfach mal ausprobieren möchte, ob er sich auf zwei Brettern wohl fühlt, bis hin zum Könner, der schon sein ganzes Leben Berge hinab fährt, findet in diesem Gebiet jeder die für ihn optimalen Voraussetzungen, um einen grandiosen Skiurlaub zu erleben. Langläufer und Snowboarder kommen selbstverständlich auch nicht zu kurz.
Bei den zwölf Skigebieten, die sich zum Dolomiti Superski vereint haben, handelt es sich um Cortina d’Ampezzo, Kronplatz und Alta Badia, Val Gardena (Seiser Alm), Fassatal (Karersee) und Arabba (Marmolada), sowie um das Hochpustertal, Val di Fiemme (Obereggen) und San Martino di Castrozza (Passo Rolle), sowie das Eisacktal, Trevalli und Civetta. Sie bieten allesamt bemerkenswert gute Voraussetzungen, um während der Saison einen nicht nur unbeschwerten, sondern auf Wunsch auch fordernden oder einfach gemütlichen Urlaub zu erleben. Zahlreiche Hütten an den oberen Enden der Pisten, mittendrin oder auch gegen Ende, die während des Fahrbetriebes der Aufstiegsanlagen und je nach Höhenlage oftmals noch ca. ein oder zwei Stunden nach Fahrschluss geöffnet sind, laden durchgehend von morgens bis abends zum Essen, Trinken und Verweilen ein.
Mit ca. 30 % Blauen Pisten (leicht) und ca. 60 % Roten Pisten (mittel), sowie ca. 10 % Schwarzen Pisten (schwer) findet jeder die Abfahrtsmöglichkeiten, die seinen persönlichen Anforderungen und Fertigkeiten entsprechen. Allerdings sollte immer sehr genau auf die Hinweisschilder zu den Schwierigkeitsgraden der Pisten geachtet werden. Zum Beispiel in Cortina gabeln sich einige Pisten, so dass mitunter die Möglichkeit gegeben ist, sich zu verfahren und zum Beispiel plötzlich unbeabsichtigt auf einer zu schweren Piste abfahren zu müssen. Eine vereiste Buckelpiste (Schwarz) eignet sich keinesfalls für Anfänger. Sowas kann den Genuss durchaus schmälern. An sich sind die Pisten samt ihrer Schwierigkeitsgrade aber sehr gut ausgeschildert.
Für sehr geübte Skifahrer bieten sich Ski-Touren, wie beispielsweise die so genannte “Sella Ronda” an. Sie nimmt einige Stunden in Anspruch und kann in zwei Richtungen, im oder gegen den Uhrzeigersinn, befahren werden. Im Uhrzeigersinn (Orange Tour) führt sie von Wolkenstein zum Grödnerjoch, über Covara zum Campolongo, weiter von Arabba zum Pordoijoch und abschließend vom Pian Frataces zum Sellajoch. Die Grüne Tour führt von Wolkenstein zum Sellajoch, danach vom Pian Frataces zum Pordoijoch, dann von Arabba zum Campolongopaß und abschließend von Corvara bis zum Grödnerjoch. Für diese Touren ist eine ausgezeichnete Kondition erforderlich. Sollte diese jedoch schwächeln, stehen zahlreiche Hütten entlang der Pisten zum Ausruhen oder Stärken zur Verfügung.
Wer zum Beispiel zusammen mit kleinen Skibegeisterten in den Urlaub fährt, die noch nicht ganz so sicher auf den Brettern sind, ihnen aber nicht auf jedem Zentimeter folgen möchte, findet im Edelweißtal hervorragende Bedingungen, damit jeder auf seine Kosten kommt. Von sehr einfach bis extrem schwierig laufen hier alle Pisten direkt oder per Lift zurück wieder zusammen. Alle Pisten treffen sich an einer sehr gemütlichen Hütte. So kann die ganze Familie, jeder für sich oder alle gemeinsam, den Skispaß uneingeschränkt genießen und trifft immer wieder aufeinander. Ähnliches gilt in Corvara; dort befindet sich neben schwierigeren Abfahrten auch ein so genannter „Idiotenhügel“, was keinesfalls abfällig gemeint ist. Auch geübte Skifahrer können auf diesem Anfängerhügel sehr viel Spaß haben. Frischlinge können das Skifahren in Schulen oder mit privaten Trainern ganz neu erlernen.
Wer sich noch keine komplette Skiausrüstung zulegen möchte, hat in diesem Skigebiet allerorts die Möglichkeit, sich das Benötigte zu leihen. Auch Schneider, die auf Wunsch und nach Maß die Kleidung anfertigen, in der sich die Skibegeisterten am wohlsten fühlen, finden sich in vielen Orten direkt an den Pisten. Die Kosten für die Skipässe sind nicht ganz so günstig, wie man es sich als Urlauber wünschen würde. Allerdings ist hierbei zu bedenken, dass die Möglichkeiten wirklich grenzenlos sind. Skipässe für Dolomiti Superski haben also ihren Preis, sind aber auf alle Fälle jeden Cent wert.
Kategorie: Skigebiete | Tags: ski,skifahren,Skigebiet
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