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	<title>OFF TIME blog</title>
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		<title>Himalaya Klassiker: der Annapurna Trek</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 18:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Standepetra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trekking]]></category>

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		<description><![CDATA[
Von moritzboldt
Wer träumt nicht davon, die Gipfel des Himalaya einmal hautnah zu erleben? Für mich wurde dieser Traum in Form des berühmten Annapurna-Rundweges wahr. Auch wenn dieser Trek schon lange kein Geheimtipp mehr ist, hat er nichts von seiner Magie verloren.


Pünktlich um 7 Uhr steht der Minibus vor unserem Hotel in Pokhara. Nachdem wir zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_232" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-232" title="Thorung Lah Pass auf 5450m" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Thorung-Lah-Pass-auf-5450m-300x225.jpg" alt="Der Thorung Lah Pass auf 545o ü. n. N" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Der Thorung Lah Pass auf 545o ü. n. N</p></div>
<p>Von moritzboldt</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Wer träumt nicht davon, die Gipfel des Himalaya einmal hautnah zu erleben? Für mich wurde dieser Traum in Form des berühmten Annapurna-Rundweges wahr. Auch wenn dieser Trek schon lange kein Geheimtipp mehr ist, hat er nichts von seiner Magie verloren.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Pünktlich um 7 Uhr steht der Minibus vor unserem Hotel in Pokhara. Nachdem wir zwei Tage lang Träger, zahlreiche Ausrüstungsgegenstände sowie aktuelles Kartenmaterial  organisiert haben, bringt uns der schrottreife Minibus ins 3 Stunden entfernte Besisahar.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span id="more-231"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Normalerweise dient dieses hektische und schmutzige Nest, wo  50 Euro für die Wandergenehmigung gezahlt werden müssen, als Startpunkt. Seit einigen Jahren versucht die nepalesische Regierung jedoch, auch abgelegene Bergdörfer an das Straßennetz anzuschließen. Aus diesem Grund ist es uns möglich, die ersten beiden Tagesetappen entlang einer wenig einladenden Schotterstraße gegen zwei höllische Stunden im Jeep einzutauschen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der eigentliche Trek beginnt für uns erst am nächsten Tag, als wir aus dem kleinen Dorf Ngadi in Richtung  Chame aufbrechen. Wir haben die Straßen hinter uns gelassen und atmen die frische Bergluft. Der Pfad, den die Einheimischen schon seit Jahrhunderten zur Verbindung ihrer Dörfer pflegen, ermöglicht rasches Fortkommen. Wir haben Anfang April, also Hochsaison, und so treffen wir nicht nur auf Schafherden und Eselkarawanen, sondern immer wieder auch auf andere Wanderer. Nach 6 Stunden und 600 Höhenmetern erreichen wir unser erstes Etappenziel. Wie in allen Dörfern entlang des Rundweges, haben sich die Einheimischen hier längst auf den Tourismus eingestellt und nutzen ihn erfolgreich als Lebensgrundlage. So sind neben kleinen Kiosken, die Wasser, Snacks und Trekkingartikel anbieten, auch zahlreichen Gasthäuser entstanden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_233" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-233" title="Küche eines typischen Gasthauses" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Küche-eines-typischen-Gasthauses-225x300.jpg" alt="Küche eines typischen Gasthauses" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Küche eines typischen Gasthauses</p></div>
<p>Schnell werden das Wandern, der atemberaubende Blick auf die bis zu 8000 Meter hohen Gipfel und das ständige Tragen des Rucksacks zum Alltag. Tag für Tag steigen wir das weite Tal höher herauf und erreichen nach vier Tagesetappen schließlich Manang. Von weitem betrachtet scheint die Zeit hier seit Jahrhunderten stehen geblieben zu sein, doch im Inneren des bislang größten Ortes findet man zwischen den mit Yak-Dung zusammengemauerten Steinhütten auch zahlreiche „Hotels“. Das alles tut dem Charme des Ortes jedoch keinen Abbruch, und so legen wir hier einen Tag Pause ein, um uns an die auf 3500 Metern über dem Meeresspiegel schon merklich dünnere Luft zu gewöhnen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Etwas erholt schnallen wir uns am Folgetag wieder die 15 Kilo schweren Rucksäcke auf. Angesichts der Lasten von bis zu 100 Kilo, die von einheimischen Trägern den Pass hinauf geschleppt werden, wagt es jedoch keiner, sich ernsthaft über das Gewicht zu beklagen. Wegen der drohenden Höhenkrankheit sollten ab einer Höhe von 3000 Metern nicht mehr als 500 Höhenmeter zwischen den Nachtlagern liegen. So dauert es weitere 2 Tage bis wir endlich das Basislager auf 4450 Metern erreichen. Trotz Tagestemperaturen von nur wenigen Grad über Null bleiben wir noch lange draußen, genießen die Sonne und das eindrucksvolle Panorama.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nur mit einer Suppe im Magen verlassen wir morgens um 4 Uhr das Basislager und steigen keuchend dem Thorung La Pass entgegen. Bei Sonnenaufgang erreichen wir das Hochlager, auf 4900 Metern die letzte Chance auf Verpflegung und ein Bett. Trotz der wärmenden Sonnenstrahlen kommen wir nur sehr langsam voran. Das Gehen in Schnee und Höhenluft ist mühsam. Auf 5200 Metern treffen wir eine Gruppe, die versucht, den Helikopter-Abtransport einer zusammengebrochenen Wanderin zu organisieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nach quälenden 7 Stunden Aufstieg erreichen wir schließlich den Pass auf 5450 Metern über dem Meer. Der Ausblick ist gigantisch und lässt die Schmerzen schnell vergessen. Zum Leidwesen der Knie folgen weitere 6 Stunden Abstieg bis nach Muktinath, wo wir um 17 Uhr endlich ein Gasthauszimmer beziehen können &#8211; hier gibt es dank Straßenanschluss wieder warmes Wasser, Bier und Fleisch.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_234" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-234" title="Blick auf den Annapurna III" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Blick-auf-den-Annapurna-III-300x225.jpg" alt="Blick auf den Annapurna III" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Blick auf den Annapurna III</p></div>
<p>Für uns endet ein wunderbarer  Trekk mit dem Tagesmarsch nach Jomson, von wo aus uns eine kleine Propellermaschine für 50 USD nach Pokhara bringt. Andere komplettieren den Rundweg durch einen Teil des ABC-Treks.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auch wenn mittlerweile wohl ebenso viele Touristen wie Einheimische auf den Wegen des Annapurna-Massivs unterwegs sind, bleibt eine unvergessliche Zeit garantiert. Nicht nur die landschaftliche Schönheit, sondern auch die Freundlichkeit und oft traditionelle Lebensweise der Dorfbewohner haben großen Eindruck auf mich gemacht. Wer es ursprünglicher will, kann dies nördlich von Muktinath, im Königreich Nordmasgkan haben, das gegen ein stattliches Entgelt von 500 USD lediglich 100 Touristen pro Jahr die Durchreise genehmigt. Andere Treks, wie der Langtang oder Everest Basecamp- Trek verzeichnen noch größere Touristenzahlen. Von den zahlreichen Treks, die ich in Nepals Bergen unternommen habe,  kann ich jeden Einzelnen –  mit Ausnahme des <em>zu</em> überlaufenden und verschmutzten Everest-Basecamp-Treks – wärmstens empfehlen!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Reiseinformationen</strong><br />
Schwierigkeit: Mittel<br />
Dauer: 10-20 Tage<br />
Ausgangsort: Besisahar &#8211; 3 Stunden Bus oder Minibus ab Pokhara (7 Stunden Bus / 45 Minuten Flug ab Kathmandu)<br />
Kosten: 15 Euro Tagesetat + 50 Euro Genehmigung + Anreise<br />
Sherpas: Träger (10 USD / Tag) und Führer (15 USD / Tag) lassen sich problemlos in Pokhara organisieren,  sind aber zum Finden des Weges nicht notwendig.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<title>Wanderweg im Herzen Schwedens</title>
		<link>http://www.offtimeblog.de/wanderweg-im-herzen-schwedens/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 18:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Standepetra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trekking]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgerüstet mit reichlich Proviant, einer Wanderkarte und viel Enthusiasmus beginne ich mein kleines Abenteuer am Bärenpark in Grönklitt, etwa 2 Busstunden von Mora und seinem Bahnhof entfernt. Die Anfahrt von Stockholm bis hierher verlief ohne Probleme und so bin ich zuversichtlich, dass ich auch die nächsten 5 Tage gut allein zurecht kommen werde. In bestimmten Abständen säumen den Weg kleine Hütten, ausgerüstet mit Feuerholz und immer in der Nähe von Wasser – so beschrieb es mir zumindest die Touristeninformation in Mora. Nun ja, ich werde es ja sehen...!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong> </strong></span></p>
<div id="attachment_219" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-219" title="Siljansleden" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Siljansleden-300x225.jpg" alt="Sonnenuntergang am einsamen Siljansleden See" width="300" height="225" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang am einsamen Siljansee</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Von Nadine Bresinsky</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Der Wanderweg Siljansleden umrundet mit etwa 340km Länge den Siljanssee in Schweden. Lang genug für mich, um ein paar Tage seinem Pfad durch die Einsamkeit zu folgen!</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><br />
</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Ausgerüstet mit reichlich Proviant, einer Wanderkarte und viel Enthusiasmus beginne ich mein kleines Abenteuer am Bärenpark in Grönklitt, etwa 2 Busstunden von Mora und seinem Bahnhof entfernt. Die Anfahrt von Stockholm bis hierher verlief ohne Probleme und so bin ich zuversichtlich, dass ich auch die nächsten 5 Tage gut allein zurecht kommen werde. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span id="more-217"></span><br />
</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">In bestimmten Abständen säumen den Weg kleine Hütten, ausgerüstet mit Feuerholz und immer in der Nähe von Wasser – so beschrieb es mir zumindest die Touristeninformation in Mora. Nun ja, ich werde es ja sehen&#8230;! </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Jetzt im Moment zeigt sich mir der Siljansleden auf jeden Fall freundlich, die Sonne scheint und die orangenen Wegmarkierungen sind gut zu finden. Schon nach wenigen Metern habe ich nichts anderes mehr um mich als die entspannte schwedische Natur. Alles bewegt sich im gleichen Rhythmus und ich fühle mich trotz meines schweren Rucksacks so richtig entspannt. Ein paar Apfel-Mahlzeiten später jedoch stellt sich mir das erste größere Hindernis in den Weg, d.h. eigentlich fließt es an mir vorbei. Ein breiter Fluss ist über seine Ufer getreten, für mich heißt das durchs Wasser waten und – nasse Schuhe! So ungefähr behalte ich die Richtung zur Brücke bei, während ich mich schwitzend an dichten Büschen vorbeischiebe. Doch dann ist es geschafft, Holzplanken bieten mir wieder festen Boden und ein lautes Freuden-Juhuu schenke ich dem tosenden Fluss unter mir. Ich bin hier ganz allein und das ist so spannend!</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Aber die Freude an dieser Spannung geht mir irgendwo zwischen der sonnigen Brücke und dem nächsten Wald verloren. Ich finde keine Wegmarkierungen mehr, immer häufiger ist der Pfad überschwemmt, die nassen Socken reiben mich wund. Der vorher als so lang empfundene Tag hat plötzlich nur noch ein paar Stunden, die Sonne verschwindet langsam. Erschöpft bin ich, das Alleinsein ist nun gar nicht mehr so toll&#8230; Wurzeln scheinen sich mir schelmisch in den Weg zu stellen, als ich doch endlich ein Häuschen zwischen den dunklen Bäumen entdecke. Das muss die erste Hütte sein! Eine Welle der Erleichterung überkommt mich beim Anblick des rauchenden Kamins, ich klopfe an die Tür und finde mich inmitten einer Gruppe von Pfadfindern wieder – aus Pforzheim! </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> </span></p>
<div id="attachment_220" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-220" title="Siljansleden2" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Siljansleden2-300x225.jpg" alt="Selbstversorgerhütte" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Selbstversorgerhütte</p></div>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Das ist ein überraschtes Hallo und schnell stellen wir fest, dass wir den Siljansleden in die gleiche Richtung laufen. Soviel also vorerst zum Thema Einsamkeit in der Wildnis, aber richtig böse bin ich deswegen nicht. Die kommenden 2 Tage bilden wir eine nette Gruppe. Gemeinsam erklimmen wir verbrannte Abhänge, bauen Behelfsbrücken aus Ästen, erfreuen uns am Anblick schwedischer grüner Täler und teilen unsere Nudelvorräte. Der ein oder andere Unterricht im Holzhacken wird mir zuteil und Schwedens wunderbare Natur begleitet uns überall mit ihren dunkelgrünen, intensiv duftenden Wäldern und den bemoosten Felsbrocken, die noch aus der Eiszeit zu stammen scheinen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Doch dann trennen sich unsere Wege. Die Einsamkeit von Schwedens Wildnis hat mich wieder für sich, denn die Pfadfindergruppe muss zurück in die Zivilisation. So hüpfe ich nun also allein weiter über Bäche, klettere durch Dickicht, verfluche das Gewicht meines Rucksacks. Doch die Freude am Alleinsein überwiegt, wie eine Abenteurerin auf fremden Kontinenten fühle ich mich – auch wenn die Mücken nur allzu europäisch sind. Absolute Entspannung macht sich in mir breit und ungeniert genieße ich ein Bad im doch recht kalten Flusswasser. Nichts als Elchhinterlassenschaften und eingebildete Bären kreuzen meinen Weg und wie ein kleines Kind bewundere ich das abendliche Feuer, das ich ganz allein entfacht habe – hier in Schwedens Einsamkeit und in meinem Herzen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<title>Volcanic Times!</title>
		<link>http://www.offtimeblog.de/volcanic-times/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 13:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[airports shut]]></category>
		<category><![CDATA[April 2010]]></category>
		<category><![CDATA[eruption]]></category>
		<category><![CDATA[Europe]]></category>
		<category><![CDATA[flying chaos]]></category>
		<category><![CDATA[restricted flying]]></category>
		<category><![CDATA[volcano. iceland]]></category>

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		<description><![CDATA[We live not in rocky, but in volcanic times at the moment! Thousands of people are stranded around the world, unable to reach their  destinations, unsure of when they will be able to get home. No one would have imagined  this time last week, that a volcano in Iceland would lead to almost [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>We live not in rocky, but in <em>volcanic</em> times at the moment! Thousands of people are stranded around the world, unable to reach their  destinations, unsure of when they will be able to get home. No one would have imagined  this time last week, that a volcano in Iceland would lead to almost all of  the main airports in Europe coming to a standstill. Since Friday the 16th of  April, nearly all flights across central and northern Europe have been  cancelled and the back log of people waiting to travel is building by the day&#8230;.my  mother is one of these people! Because of this I have had full insight into the predicament passengers have found themselves in. My mother was set to  start back at work in England today and there is absolutely nothing she can do  to get home. She was meant to fly with Lufthansa last Friday and since then she  has had to check the internet 3 to 4 times a day to keep abreast of  developments. The Lufthansa hotline is permanently engaged, (one queries whether they  too have simply stopped accepting calls because they also have no idea when  normal flights will resume?!) so there is absolutely no way of getting any information  or feedback. And when the airports do finally open up again, how on earth will the  airlines prioritise which passengers fly first? Will passengers simply be told  that there is no room? And how will the airport staff cope with the number of  people rushing in demanding immediate flights? I will be following the  developments with great interest&#8230;something like this has never occurred in the  history of aviation and will indeed spark off a whole new debate.</p>
<p>At the end of the day, us humans  are not quite as important as we sometimes think we are, we are still subject to  the whims of nature and who knows what natural disasters the future may  bring…Incidentally in this volcanic crisis, most of us have quite forgotten that hundreds of people have died in an earthquake in China&#8230;where are our priorities?  Is it really all that bad that the rat race may have slowed down a little for a few  days with the restrictions placed on travelling? Perhaps those who are stuck  should simply try and make the best of their predicament and count their lucky  stars that they aren’t in Iceland or in China…And as for the pressure the  airlines are now putting on the government, I can only pray that people  ultimately remember that safety comes first…</p>
<p><a title="Write a Review" href="http://www.cosmotourist.com/" target="_blank"><strong>Please share your experiences of the volcanic crisis with us, wherever you may  be.</strong></a></p>
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		<title>Durch die Stromschnellen des Apurimac</title>
		<link>http://www.offtimeblog.de/durch-die-stromschnellen-des-apurimac/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 12:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rafting]]></category>
		<category><![CDATA[Apurimac]]></category>
		<category><![CDATA[Cusco]]></category>
		<category><![CDATA[Lima]]></category>
		<category><![CDATA[Raften]]></category>
		<category><![CDATA[Stromschnellen]]></category>

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		<description><![CDATA[Von moritzboldt
Nur 100 Kilometer von der boomenden Touristenhauptstadt Cusco entfernt, schlängelt sich der Apurimac Fluss durch die tiefen Schluchten des kargen Hochlandes. Um sich hier ohne sein Leben zu riskieren auf das Wasser zu begeben, bedarf es für Hobby-Rafter professioneller Unterstützung. Die Stromschnellen mit einer Stärke von bis zu 6+ (Skala von 1 bis 6) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_192" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-192" title="Stromschnelle" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Stromschnelle-300x225.jpg" alt="Adrenalin Kick in den Naturgewalten des Apurimac " width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Adrenalin Kick in den Naturgewalten des Apurimac </p></div>
<p><strong>Von moritzboldt</strong></p>
<p>Nur 100 Kilometer von der boomenden Touristenhauptstadt Cusco entfernt, schlängelt sich der Apurimac Fluss durch die tiefen Schluchten des kargen Hochlandes. Um sich hier ohne sein Leben zu riskieren auf das Wasser zu begeben, bedarf es für Hobby-Rafter professioneller Unterstützung. Die Stromschnellen mit einer Stärke von bis zu 6+ (Skala von 1 bis 6) haben in den vergangenen Jahren auch Touristen das Leben gekostet.</p>
<p>Aus diesem Grund verpflichteten sich die Agenturen, Touristen nur noch Abschnitte mit einer Schwierigkeit von bis zu 5+ raften zu lassen. Wer also seine Geschicklichkeit in einem Gummiboot auf dem Apurimac testen will, der sollte sich an eine der zahlreichen Agenturen wenden, die sich im Zentrum der Altstadt Cuscos angesiedelt haben. Wir entschieden uns für eine dreitägige Tour und wurden nicht enttäuscht.</p>
<p><span id="more-190"></span></p>
<p>Früh morgens – Cuscos Plaza de Armas ist noch nicht mit nervigen Souvenirverkäufer gefüllt – verlassen wir die schöne Stadt in einem stark in die Jahre gekommenen Minibus. Während sämtliche Teilnehmer der Tour noch mit Müdigkeit und Kater kämpfen, sind unsere Guides bereits bestens aufgelegt und tanzen zu Hip-Hop-Beats auf ihren Sitzen. Nach drei Stunden Busfahrt erreichen wir den Fluss. Dem Aufblasen der Boote folgt ein erster Kurs im Raften und als die Kommandos sitzen, wird auch das Kentern simuliert. Spätestens jetzt ist die letzte Müdigkeit verflogen. Nach den Todesfällen der letzten Jahre sind die Guides zu richtigen Sicherheitsfanatikern geworden und so kommen auf vier Touristen insgesamt fünf Guides. Ein Cargo Boot transportiert Verpflegung und Zelte, ein Kameramann versucht die spektakulären Momente einzufangen und gleich zwei „Safety-Kajak“ bleiben immer in direkter Reichweite.</p>
<div id="attachment_201" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-201" title="nur auf einem Bodyboard" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2010/01/nur-auf-einem-Bodyboard1-300x225.jpg" alt="Auf dem Bodyboard mitten in den Fluten" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Auf dem Bodyboard mitten in den Fluten</p></div>
<p>Los geht’s! Die Sonne brennt und schon nach wenigen Paddelschlägen steigert sich das Verlangen nach Abkühlung im greifbar nahen Nass ins unendliche. Die ersten Stromschnellen sind eher enttäuschend. Man neigt dazu, sich Raften anhand von Fotos und Videos wesentlich adrenalinreicher vorzustellen als es tatsächlich ist. Selbst in tosenden Stromschnellen der Stärke 4 wirkt das Boot meist stabil. Doch auch die Strecken zwischen den Stromschnellen haben ihren Reiz. Dank der durchschnittlich 5 km/h Fließgeschwindigkeit des Apurimac ziehen die eindrucksvollen Steilhänge der Schluchten wie im Zeitraffer an uns vorbei. Gleich zwei Mal zieht ein Kondor über uns seine Kreise. Zwischendurch wird gebadet.</p>
<p>Als die Sonne hinter den Bergen verschwindet wird es innerhalb weniger Minuten empfindlich kalt und unsere Guides entscheiden, vorzeitig das Lager aufzuschlagen. Wir finden einen bildschönen Strand und beginnen sofort mit dem Feuerholz suchen und schlagen unsere Zelte auf. Keine Stunde später sitzen wir bereits bei einer Tasse Tee am knisternden Lagerfeuer und bewundern den klaren Sternenhimmel.</p>
<p>Noch im Dunkeln brechen wir auf. Die ersten Paddelschläge vertreiben die Kälte aus den Knochen. An diesem Tag demonstriert der Fluss seine Stärke. Nach einigen haarsträubenden Manövern erreichen wir mittags die „Todes-Stromschnelle“, wie sie von unseren Guides genannt wird. Hier ist vor wenigen Monaten eine amerikanische Touristin ertrunken. Folglich sollen wir aussteigen und über die Felsen stromabwärts klettern, während unser Boot von den beiden Guides gelenkt wird. Als alle unten sind, folgen auch die beiden Kajaks. Doch dieses Mal geht etwas schief. Einer der beiden verliert die Kontrolle und wird mit seinem Kopf unter Wasser mehr als eine Minute lang in den reißenden Wassermaßen hin und her geschleudert. Alle schauen machtlos zu, wie er wieder und wieder in dieselbe Stromschnelle gezogen wird. Die Guides fangen an zu schreien. Es hilft nichts. Dann, mit letzter Kraft, schafft er es doch noch sich umzudrehen und der Stromschnelle zu entkommen. Völlig unter Schock wird die Mittagspause angeordnet.</p>
<p>Mit einem Curry im Bauch ist der Schrecken schnell verflogen. Was folgt, ist eine Stromschnelle nach der anderen. Zwei Mal verlieren wir die Kontrolle und kentern. Auch wird uns angeboten, einige Stromschnellen noch unmittelbarer, auf einem kleinen „Bodyboard“ zu erleben.</p>
<div id="attachment_197" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-197" title="Sprung von der Klippe" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Sprung-von-der-Klippe1-300x225.jpg" alt="Sprung von der Klippe " width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Sprung von der Klippe </p></div>
<p>Abends kampieren wir abermals an einem perfekten Sandstrand. Für diesen Abend haben sich die Guides einen Mehrkampf ausgedacht. Die Disziplinen variieren von Steinen zwischen den Pobacken eingeklemmt durch einen Parcours zu befördern bis hin zu einem Wettrennen, nachdem man 18 mal um die eigene Achse gedreht wurde. Mit reichlich Rum schlafen wir schließlich unter freiem Himmel am Lagerfeuer ein.</p>
<p>Auch der dritte Tag beschert uns anspruchsvolle Stromschnellen, umwerfende Natur und Sprünge von einer 10-Meter-Klippe. Warum Rafting Touren auf dem Apurimac weithin so unbekannt sind, dass wir in drei Tagen nur einer anderen Gruppe begegnet sind, kann ich nach diesen eindrucksvollen Tagen beim besten Willen nicht verstehen!</p>
<p>Schwierigkeit: 5+; Anreise: Bus (26 Std.) oder Flugzeug ab Lima nach Cusco; Organisation: Agentur in Cusco; Kosten: 100-150 USD für drei Tage.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mit Tourenski durch Norwegens Einsamkeit</title>
		<link>http://www.offtimeblog.de/mit-tourenski-durch-norwegens-einsamkeit/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 13:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Standepetra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skitour]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Rondane Nationalparkt]]></category>
		<category><![CDATA[Skiwandern]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seinen einzigartigen, runden Bergkuppen zieht der Rondane Nationalpark während der kurzen Sommermonate Wanderer und Bergsteiger an. Doch auch im Winter haben Outdooraktivitäten auf dem Hochplateau ihren Reiz. Sechs Etappen Cross-Country Wanderung auf Skiern in der unglaublichen Schneelandschaft Norwegens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><strong> </strong></p>
<div id="attachment_175" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-175" title="Sonnenaufgang" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2009/12/Sonnenaufgang-300x199.jpg" alt="Unterwegs im Sonnenaufgang " width="300" height="199" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Unterwegs im Sonnenaufgang </p></div>
<p>Von moritzboldt</p>
<p>Mit seinen einzigartigen, runden Bergkuppen zieht der Rondane Nationalpark während der kurzen Sommermonate Wanderer und Bergsteiger an. Doch auch im Winter haben Outdooraktivitäten auf dem Hochplateau ihren Reiz. Sechs Etappen Cross-Country Wanderung auf Skiern in der unglaublichen Schneelandschaft Norwegens.</p>
<p align="left"><strong> </strong></p>
<p>Es tut gut, wieder die eisige Luft einzuatmen und in der absoluten Stille des norwegischen Winters eingeschlossen zu sein. Nachdem wir letztes Jahr zu acht in einem üblen Schneesturm unerträglich langsam vorangekommen sind, sind wir dieses Jahr nur zu viert unterwegs.</p>
<p><span id="more-173"></span></p>
<p>Da die Ostersaison bereits vorüber ist, haben wir fast den gesamten Nationalpark für uns. Insgesamt werden wir in sechs Tagen lediglich zwei anderen Skiläufern begegnen.</p>
<p>Wie jedes Jahr gehören die ersten Kilometer aufgrund der mit dem Aufbruch verbundenen Aufregung und zahlreicher Stürze zu den besten der Tour. Nur langsam gewöhnen sich unsere Beine an die ungewohnte Bewegung, die einen durch den Tiefschnee gleiten lässt. Schon bald, als die letzte Hütte bereits aus unserer Sichtweite verschwunden ist, verlassen wir den markierten Weg und vertrauen nur noch auf unser GPS.</p>
<div id="attachment_179" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><img class="size-medium wp-image-179" title="Abgekämpft" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2009/12/Abgekämpft1-199x300.jpg" alt="Abgekämpft bei eisigem Wind" width="199" height="300" /><p class="wp-caption-text">Abgekämpft bei eisigem Wind</p></div>
<p>Nicht nur geografisch, auch optisch markiert das Schutzgebiet den Übergang zwischen den schroffen Felshängen Jotunheimens im Norden und den sanften Hügeln der Haardangavidda im Süden. Genau dies macht den Rondane Nationalpark zur idealen Gegend für eine Cross-Country-Skitour von Oktober bis April. Je nach Anspruch lassen sich steile 1000-Höhenmeter-Aufstiege oder relativ ebene, verhältnismäßig leichte Etappen zu einer Tour zusammenstellen. Ganz Hartgesottene bauen sich jede Nacht ein Iglu, während der Großteil der überwiegend aus Norwegen stammenden Touristen das hervorragende Hüttennetz der norwegischen Touristenorganisation DNT nutzt.</p>
<p>Wir erreichen nach etwa vier Stunden den geräumigen Hüttenkomplex von Rondavasbu, unser eigentliches Tagesziel. Das gute Wetter und die mit –5 Grad ungewohnt milden Temperaturen veranlassen uns allerdings, die 12 Kilometer zur Selbstversorgerhütte von Bjornhollia noch am selben Tag anzugehen. Es kommt, wie es kommen muss: Keine 30 Minuten später &#8211; wir kämpfen uns gerade fluchend den Steilhang zu einem Hochtal herauf &#8211; verdunkelt sich der Himmel, und es beginnt zu schneien. Die Witze des Vormittags sind verstummt. Mit einer solchen Prüfung direkt am ersten Tag hatte keiner gerechnet, vor allem nicht Felix, der zum ersten Mal dabei ist. Kurz bevor wir endlich den erlösenden Kamin von Bjornhollia erreichen, zerkratzen uns bei der Abfahrt zur Hütte die Zweige des dichten Nadelwalds Gesichter und Jacken.</p>
<p>Glücklicherweise haben wir in den nächsten Tagen mehr Glück mit dem Wetter. Zwar schmerzen bald Blasen an den Füßen und der 20kg schwere Rucksack auf dem Rücken, der Blick auf das weite, sich bis an den Horizont erstreckende Plateau lässt keine schlechte Stimmung zu. Und an besonders kalten Tagen heitert der mitgeschleppte Obstler schon bei der Mittagspause im Schneeloch die Gemüter auf.</p>
<div id="attachment_181" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-181" title="Schneesturm beginnt" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2009/12/Schneesturm-beginnt-300x199.jpg" alt="Der Schneesturm beginnt" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Der Schneesturm beginnt</p></div>
<p>Erst am fünften Tag, als wir uns bereits auf dem Heimweg von Grimstahlshytta in Richtung Doralseter befinden, bricht erneut ein Sturm über uns los. Dieses Mal ist der Gegenwind so stark, dass wir nur unter Aufwendung aller Kräfte vorwärts kommen. Die großen Rucksäcke wirken wie Segel &#8211; nur leider in die falsche Richtung. Wegen der beschränkten Sicht ist es unmöglich, die Wegmarkierungen zu erkennen. Auch das GPS ist bei so dichtem Schneefall mangels Signal nutzlos geworden. Immer wieder verlieren wir den Weg und starren verzweifelt suchend in den tosenden Sturm. Der Unterschied zwischen Erde und Himmel lässt sich nicht mehr ausmachen, und ob wir bergauf oder bergab laufen, kann ich nur noch an der Schwerfälligkeit meiner Schritte beurteilen. Die gnadenlose Kälte ermöglicht keine Mittagspause und schon nach wenigen Stunden sind sämtliche Flüssigkeitsvorräte gefroren. Für die an sich kurze Etappe von 11 km, die wir unter Normalbedingungen in drei Stunden hinter uns gebracht hätten, brauchen wir an diesem Tag mehr als neun Stunden. Fix und fertig, aber überglücklich, kein kraftraubendes Iglu bauen zu müssen, kommen wir noch vor Sonnenuntergang in Doralseter an.</p>
<div id="attachment_183" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-183" title="IMG_7699" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_7699-300x199.jpg" alt="Der Rondane Nationalpark bei Sonnenschein" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Der Rondane Nationalpark bei Sonnenschein</p></div>
<p>Im Nachhinein betrachtet sind es nicht nur die fantastischen Landschaftseindrücke und die gemütlichen Hüttenabende, die eine solche Tour zu einem einmaligen Erlebnis machen – sondern auch gerade dieser Kampf mit den Elementen.</p>
<p><strong> ANREISE:</strong> Für 100 Euro hin und zurück mit Norwegian Air von Berlin nach Oslo, weiter mit dem Zug in den kleinen Ort Otta, per Taxi hoch zur Hüttenansammlung namens Mysusaeter: in sieben Stunden ist man vor dem Aprilwetter Berlins in den meterhohen Schnee der Berge Norwegens geflüchtet.</p>
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		<title>Spanien anders: Trekking in der Sierra Nevada</title>
		<link>http://www.offtimeblog.de/spanien-anders-trekking-in-der-sierra-nevada/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 19:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Standepetra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trekking]]></category>
		<category><![CDATA[Bergsteigen]]></category>
		<category><![CDATA[Sierra Nevada]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Zelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sierra Nevada ist ein vielen unbekannter, aber dennoch für jeden Anspruch sehr reizvoller Nationalpark in der Provinz Andalusien im Süden Spaniens. Seine bis in den Frühsommer hinein mit Schnee bedeckten Gipfel, die bis zu 3400m in den Himmel ragen, ziehen nur von Juni bis September Touristenscharen an. Der Park, für den es gute topografische Karten gibt, bietet sich seiner geringer Größe wegen auch ideal zum Verlassen der ausgewiesenen Pfade an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_165" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-165" title="IMG_0364" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_0364-300x225.jpg" alt="Querfeldein in Spaniens Bergen" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Querfeldein in Spaniens Bergen</p></div>
<p>Von moritzboldt</p>
<p>Die Sierra Nevada ist ein vielen unbekannter, aber dennoch für jeden Anspruch sehr reizvoller Nationalpark in der Provinz Andalusien im Süden Spaniens. Seine bis in den Frühsommer hinein mit Schnee bedeckten Gipfel, die bis zu 3400m in den Himmel ragen, ziehen nur von Juni bis September Touristenscharen an. Der Park, für den es gute topografische Karten gibt, bietet sich seiner geringer Größe wegen auch ideal zum Verlassen der ausgewiesenen Pfade an. Ein großes Problem jedoch &#8211; und das mussten wir schmerzlich erfahren &#8211; stellt ein akuter Wasserengpass in vielen Teilen des Parks dar.</p>
<p><span id="more-164"></span></p>
<p>Wir scheinen vom Pech verfolgt! Seit nunmehr zwei Stunden stehen Jonas und ich mitten in der Nacht an der dunklen Landstraße am Ortsausgang von Orgiva und halten wenig motiviert ein Schild, auf das „Trevèlez“ gekritzelt ist, in die Höhe. Dass wir überhaupt hier und nicht in unserem Zelt in den Bergen sind, verdanken wir der Schneegrenze, die, unüblich für Ende März, die Überquerung eines Bergrückens unmöglich gemacht hatte. Nach vier Tagen, die wir abseits aller Wanderpfade getrekkt waren, mussten wir auf 2500 Metern umkehren. Wir hatten so manche Nacht bitterlich gefroren und waren einmal nach übermütigem Obstlerkonsum fast eine steile Nordwand herabgestürzt. Dann erreichten wir wieder Granada, jene vibrierende, wunderschöne Studentenstadt, die uns schon vier Tage zuvor als Ausgangspunkt unseres Trekks gedient hatte. Und nun also hoffen wir, irgendwann den zweiten Teil unseres Trekkings in Trevèlez beginnen zu können<strong>.</strong></p>
<p>Endlich hält ein Auto. Der Fahrer bietet uns eine Mitfahrgelegenheit bis 4 km vor Trevèlez an. Pablo ist uns mit seiner herzlichen Art sofort sympathisch und so nehmen wir sein Angebot, sogar bei ihm zu übernachten, begeistert an. Nachdem wir sein Auto unter Zweigen am Straßenrand versteckt abgestellt haben, führt er uns durch die sternenklare Nacht 30 Minuten lang auf einem kaum auszumachenden Pfad zu seiner Hütte in den Bergen. Wenig später sitzen wir in seiner komplett selbstgebauten Steinhütte am lodernden Kamin. Wir verbringen einen unvergesslichen Abend mit Reisegeschichten und selbst gebranntem Kräuterschnaps.</p>
<div id="attachment_166" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-166" title="IMG_0511" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_0511-300x225.jpg" alt="Pablos selbstgebaute Hütte" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Pablos selbstgebaute Hütte</p></div>
<p>Am nächsten Morgen verlassen wir nach einem ausführlichen Frühstück das Idyll. Schnell wird uns klar, dass das Querfeldeinwandern kein Kinderspiel werden wird. Wir müssen uns den Weg durch Dornengestrüpp bahnen, einen Fluss überqueren und mit dem beschwerlichen Anstieg von 600 auf 2600 Meter beginnen &#8211; mit 23 kg im Rucksack kein Spaß. Unser Plan ist es, weglos den Berghang bis zum Gipfel heraufzuklettern, anschließend den Gipfelkamm entlang zu wandern und schließlich zwei oder drei Tage später, wenn uns die Vorräte ausgehen, in das selbe Tal herabzusteigen.</p>
<p>Als wir uns mittags mit Serrano-Schinken und trockenem Weißbrot stärken, sind wir der ersten Katastrophe nur knapp entronnen. 200 Meter oberhalb des Flusses gab uns ein Bauer hektisch winkend zu verstehen, dass wir uns gerade auf der Weide seiner Zuchtstiere befänden. In Spanien sollte man eben doch ein wenig vorsichtiger beim Kreuzen von Rinderweiden sein.</p>
<p>Schritt für Schritt kämpfen wir uns den Berg hoch. Die knallende Sonne lässt uns bereits gegen Nachmittag alle Wasserreserven verbraucht haben. Nun stellen wir zum ersten Mal verbittert fest, dass die Sierra Nevada zwar Vieles zu bieten hat, nicht aber viele Flüsse und Bäche&#8230;</p>
<p>Zwei Tage später schmelzen wir vor unserem Zelt sitzend braunen Schnee für unsere Fertignudeln und gehen missmutig schlafen. Konnten wir am Vortag unsere Flaschen noch in einer Viehtränke auffüllen, so sind nun oberhalb der Baumgrenze weder Wasser noch Feuerholz zu finden. Das Wetter hat zugezogen und die Temperaturen sind auf weit unter Null gefallen. So fällt uns zumindest die Entscheidung, am vierten Tag den Rückweg anzutreten und damit abermals schon früher als geplant den Heimweg anzutreten, nicht besonders schwer. Wir steigen das steile Tal hinab und finden schließlich den offiziellen Wanderweg. Es tut gut, nicht mehr bei jedem zweiten Schritt auf dem wackeligen Geröll umzuknicken und alle 100 Meter anhalten zu müssen, um per GPS die Position zu bestimmen.</p>
<p>Schließlich, nach fünf anstrengenden und erlebnisreichen Tagen, erreichen wir das wunderschöne Bergdörfchen Trevèlez und erfreuen uns an einer warmen Dusche und gutem Essen im einzigen Hotel des Dorfes.</p>
<div id="attachment_168" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-168" title="IMG_0591" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_0591-300x225.jpg" alt="Einsamkeit abseits der Wege" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Einsamkeit abseits der Wege</p></div>
<p><strong> <em>Kurzinfo: Trekking in der Sierra Nevada</em></strong></p>
<p><em>Trekks querfeldein mit Zelt, GPS, topografischen Karten, genug Wasser und ein wenig Erfahrung gut möglich. Auf den gekennzeichneten Wegen bringen einen mehrtägige Wanderungen und Tagestouren auf alle bekannten Gipfel des Parks. Die wenigen Hütten sind aber im Sommer überfüllt und außerhalb der Hochsaison meist geschlossen -&gt; Zelt mitbringen!</em></p>
<p><em>Anreise: Mit Air Berlin von 20 deutschen Städten nach Malaga. Dort per Bus in 2 Stunden nach Granada, von hier aus weiter zum Eingang des Parkes, z.B. mit dem Bus in 1 ½ Std. nach Trevèlez.</em></p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<p>Wir haben nen spannenden Beitrag zu <a href="http://www.touring-afrika.de/aegypten/trekking-in-der-wueste-aegyptens.htm" target="_blank">Trekking in Ägypten</a> entdeckt</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>Skigebiet Italien: Dolomiten (Dolomiti Superski)</title>
		<link>http://www.offtimeblog.de/skifahren-italien-dolomiten-dolomiti-superski/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 19:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skigebiete]]></category>
		<category><![CDATA[ski]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade wenn es darum geht, für den nächsten Urlaub ein Skigebiet zu finden, das den unterschiedlichsten Fähigkeiten, Ansprüchen und Kenntnissen gerecht wird, stellt sich für viele Urlaubswillige ein Problem. Nicht jeder kann gleich gut Skifahren. Davon abgesehen, dass der Eine vielleicht den ganzen Tag die verschiedensten Pisten rauf und runter rasen möchte, der Andere aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade wenn es darum geht, für den nächsten Urlaub ein Skigebiet zu finden, das den unterschiedlichsten Fähigkeiten, Ansprüchen und Kenntnissen gerecht wird, stellt sich für viele Urlaubswillige ein Problem. Nicht jeder kann gleich gut Skifahren. Davon abgesehen, dass der Eine vielleicht den ganzen Tag die verschiedensten Pisten rauf und runter rasen möchte, der Andere aber lieber immer mal wieder eine Pause einlegt. Wenn mehrere Paare oder Familien verreisen, sind ebenfalls üblicherweise verschiedene Schwierigkeitsgrade notwendig, damit sich weder jemand überfordert fühlt, noch langweilt.</p>
<p><span id="more-155"></span></p>
<p>Für all diese Aspekte ist Dolomiti Superski die Lösung: Auf einer Höhe von ca. 1.500 bis weit über 3.000 schneesicheren Metern haben sich zwölf Skigebiete zusammen geschlossen und bieten den Urlaubern mit 450 Gondel-, Sessel-, Teller- und sonstigen Liften verschiedene Möglichkeiten der Auffahrt. Auf 1.200 Kilometern Piste, von denen zur Not 1.100 Kilometer künstlich beschneit werden können, findet der Urlauber die unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade. Vom totalen Anfänger, der einfach mal ausprobieren möchte, ob er sich auf zwei Brettern wohl fühlt, bis hin zum Könner, der schon sein ganzes Leben Berge hinab fährt, findet in diesem Gebiet jeder die für ihn optimalen Voraussetzungen, um einen grandiosen Skiurlaub zu erleben. Langläufer und Snowboarder kommen selbstverständlich auch nicht zu kurz.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8voIFFIyCQs&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8voIFFIyCQs&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Bei den zwölf Skigebieten, die sich zum Dolomiti Superski vereint haben, handelt es sich um Cortina d&#8217;Ampezzo, Kronplatz und Alta Badia, Val Gardena (Seiser Alm), Fassatal (Karersee) und Arabba (Marmolada), sowie um das Hochpustertal, Val di Fiemme (Obereggen) und San Martino di Castrozza (Passo Rolle), sowie das Eisacktal, Trevalli und Civetta. Sie bieten allesamt bemerkenswert gute Voraussetzungen, um während der Saison einen nicht nur unbeschwerten, sondern auf Wunsch auch fordernden oder einfach gemütlichen Urlaub zu erleben. Zahlreiche Hütten an den oberen Enden der Pisten, mittendrin oder auch gegen Ende, die während des Fahrbetriebes der Aufstiegsanlagen und je nach Höhenlage oftmals noch ca. ein oder zwei Stunden nach Fahrschluss geöffnet sind, laden durchgehend von morgens bis abends zum Essen, Trinken und Verweilen ein.</p>
<p>Mit ca. 30 % Blauen Pisten (leicht) und ca. 60 % Roten Pisten (mittel), sowie ca. 10 % Schwarzen Pisten (schwer) findet jeder die Abfahrtsmöglichkeiten, die seinen persönlichen Anforderungen und Fertigkeiten entsprechen. Allerdings sollte immer sehr genau auf die Hinweisschilder zu den Schwierigkeitsgraden der Pisten geachtet werden. Zum Beispiel in Cortina gabeln sich einige Pisten, so dass mitunter die Möglichkeit gegeben ist, sich zu verfahren und zum Beispiel plötzlich unbeabsichtigt auf einer zu schweren Piste abfahren zu müssen. Eine vereiste Buckelpiste (Schwarz) eignet sich keinesfalls für Anfänger. Sowas kann den Genuss durchaus schmälern. An sich sind die Pisten samt ihrer Schwierigkeitsgrade aber sehr gut ausgeschildert.</p>
<p>Für sehr geübte Skifahrer bieten sich Ski-Touren, wie beispielsweise die so genannte “Sella Ronda” an. Sie nimmt einige Stunden in Anspruch und kann in zwei Richtungen, im oder gegen den Uhrzeigersinn, befahren werden. Im Uhrzeigersinn (Orange Tour) führt sie von Wolkenstein zum Grödnerjoch, über Covara zum Campolongo, weiter von Arabba zum Pordoijoch und abschließend vom Pian Frataces zum Sellajoch. Die Grüne Tour führt von Wolkenstein zum Sellajoch, danach vom Pian Frataces zum Pordoijoch, dann von Arabba zum Campolongopaß und abschließend von Corvara bis zum Grödnerjoch. Für diese Touren ist eine ausgezeichnete Kondition erforderlich. Sollte diese jedoch schwächeln, stehen zahlreiche Hütten entlang der Pisten zum Ausruhen oder Stärken zur Verfügung.</p>
<p>Wer zum Beispiel zusammen mit kleinen Skibegeisterten in den Urlaub fährt, die noch nicht ganz so sicher auf den Brettern sind, ihnen aber nicht auf jedem Zentimeter folgen möchte, findet im Edelweißtal hervorragende Bedingungen, damit jeder auf seine Kosten kommt. Von sehr einfach bis extrem schwierig laufen hier alle Pisten direkt oder per Lift zurück wieder zusammen. Alle Pisten treffen sich an einer sehr gemütlichen Hütte. So kann die ganze Familie, jeder für sich oder alle gemeinsam, den Skispaß uneingeschränkt genießen und trifft immer wieder aufeinander. Ähnliches gilt in Corvara; dort befindet sich neben schwierigeren Abfahrten auch ein so genannter „Idiotenhügel“, was keinesfalls abfällig gemeint ist. Auch geübte Skifahrer können auf diesem Anfängerhügel sehr viel Spaß haben. Frischlinge können das Skifahren in Schulen oder mit privaten Trainern ganz neu erlernen.</p>
<p>Wer sich noch keine komplette Skiausrüstung zulegen möchte, hat in diesem Skigebiet allerorts die Möglichkeit, sich das Benötigte zu leihen. Auch Schneider, die auf Wunsch und nach Maß die Kleidung anfertigen, in der sich die Skibegeisterten am wohlsten fühlen, finden sich in vielen Orten direkt an den Pisten. Die Kosten für die Skipässe sind nicht ganz so günstig, wie man es sich als Urlauber wünschen würde. Allerdings ist hierbei zu bedenken, dass die Möglichkeiten wirklich grenzenlos sind. Skipässe für Dolomiti Superski haben also ihren Preis, sind aber auf alle Fälle jeden Cent wert.</p>
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		<title>Skigebiet Österreich: Arlberg</title>
		<link>http://www.offtimeblog.de/skigebiet-osterreich-arlberg/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 18:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skigebiete]]></category>
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		<category><![CDATA[skifahren]]></category>
		<category><![CDATA[Skigebiet]]></category>

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		<description><![CDATA[Traditionsreiches und extrem vielseitiges Skigebiet mit Charme 
Der Arlberg ist ein 1.793 Meter hoher Pass zwischen den österreichischen Bundesländern Tirol und Vorarlberg, welcher das Klostertal mit dem Stanzer Tal verbindet. Gemeinsam mit dem fast gleich hohen Flexenpass bildet er die Grenze zwischen der Verwallgruppe, dem Lechquellengebirge sowie den Lechtaler Alpen. Höchster Berg am Arlberg ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Traditionsreiches und extrem vielseitiges Skigebiet mit Charme </strong></p>
<p>Der Arlberg ist ein 1.793 Meter hoher Pass zwischen den österreichischen Bundesländern Tirol und Vorarlberg, welcher das Klostertal mit dem Stanzer Tal verbindet. Gemeinsam mit dem fast gleich hohen Flexenpass bildet er die Grenze zwischen der Verwallgruppe, dem Lechquellengebirge sowie den Lechtaler Alpen. Höchster Berg am Arlberg ist die 2.809 Meter hohe Valluga.</p>
<p>Eine sehr lange Wintersporttradition geht dem Arlberg voraus. Bereits im Jahre 1901 wurde der Arlberger Skiclub gegründet, welcher zwei Jahre später das erste Clubrennen austrug. Im Jahre 1921 wurde die erste Skischule der Gegend gegründet, und 1928 fand das erste Arlberg-Kandahar-Rennen statt, welches über seine Grenzen hinaus bekannt wurde. Die ersten Liftanlagen wurden 1937 in St. Anton und in Zürs gebaut, und 2001 fand die Ski-Weltmeisterschaft in St. Anton statt.</p>
<p><span id="more-149"></span></p>
<p>Heute ist der Arlberg ein wahres Paradies für Wintersportler, insbesondere für die Skifahrer unter ihnen. Skifahrer aus aller Welt kommen an den Arlberg, um Sonne, Landschaft und die Pisten sowie selbstverständlich den Après-Ski zu genießen. Weit über 80 Bahnen und Lifte erleichtern dem Skifahrer die Anfahrt auf den Berg. Rund 260 Kilometer gut präparierte Pisten sowie über 180 Kilometer ungespurte Tiefschneeabfahrten lassen das Herz eines jeden Skifahrers höher schlagen. Gehören auch Sie zu den Wintersportbegeisterten, die neben dem Skilaufen Sonne, eine einmalige Landschaft, Gastfreundlichkeit, Tradition sowie bei Bedarf Ruhe oder auch mal heiße Partys lieben, so sind Sie am Arlberg genau an der richtigen Stelle. Die Skigebiete von Zürs, Lech, St. Anton, Stuben und St. Christoph bieten Ihnen sowohl tagsüber auf den Pisten als auch am Abend jede Menge Unterhaltung und Attraktion.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cazPw4tRKxs&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/cazPw4tRKxs&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Viele erfahrene heimische wie auch internationale Skilehrer stehen Ihnen zur Seite. Selbstverständlich können Sie aber auch auf eigene Faust die herrlichen Abfahrten angehen. Auch die Langläufer unter Ihnen kommen am Arlberg nicht zu kurz. Inmitten einer einmalig schönen Landschaft findet der Besucher ein etwa 40 Kilometer langes, abwechslungsreiches Loipennetz in St. Anton. Dank der Lage, der ausgezeichnet präparierten Loipen sowie der guten Beschilderung und der relativ hohen Schneesicherheit, bekam das Gebiet um St. Anton herum sogar eine Auszeichnung des Bundeslandes Tirol.</p>
<p>Der Arlberg ist ein derartig vielseitiges und interessantes Skigebiet, dass es schwer ist, die optimale Abfahrt zu benennen. Wie kaum anderswo in Europa können Sie hier den ganzen Tag auf den verschiedensten Hängen fahren ohne ein einziges Mal denselben Lift beziehungsweise dieselbe Bahn zu benutzen. Erfahrene Skifahrer lieben die Abfahrten am Gampen, auf der Valluga oder am Rendl ebenso wie den Steilhang am Schindler Kar. Die 2006 fertig gestellte neue Galzigbahn mit einer Förderkapazität von 2.200 Personen pro Stunde verspricht kaum Wartezeiten um die Abfahrt am Galzig in vollen Zügen zu genießen. Auf der Galzig-Kandahar befindet sich eine der vielen schwarzen Pisten, die das Skifahren zu einem erlebnisreichen Abenteuer werden lassen. Vom Schindlergrat aus gehen gleich mehrere Superabfahrten hinab, und vom höchsten Punkt des St. Antoner Skigebietes, der Valluga, führen rund zehn Kilometer rasant in die Tiefe. Diese Abfahrt ist allerdings nur für die absoluten Asse unter den Skifahrern. Zudem sollte man die dortige Strecke durch das Pazieltal nur mit einem erfahrenen Lehrer oder Führer wagen. Weniger Geübte beginnen ihre Abfahrt etwas tiefer auf dem Vallugagrat. Über eine teilweise bis zu 300 Meter breite Abfahrtspiste am Schlegelkopf gelangt man auf seinen zwei Brettern nach Lech. Zum Einkehren sollten Sie hierbei die Skihütte Schneggarei an der Talstation in Lech ins Auge fassen, die Ihnen den typischen Schneggarei-Schnaps – einen Willi mit Honig – zu bieten hat. Auch die Rud-Alpe, eine alte Hütte am Schlegelkopf mit modernem Service sowie moderaten Preisen ist eine Anfahrt wert. Die Sennhütte und das Heustadl in St. Anton sowie die Hospiz-Alm in St. Anton – St. Christoph sind ebenso wie die Kriegeralpe und die Palmen Alpe in Lech neben vielen anderen typischen, gemütlichen Berghütten einen längeren Abstecher wert. Als besonderes Highlight am Arlberg gilt das Nachtskifahren in Stuben am Walchlift.</p>
<p>Selbstverständlich gehören Cafés und Bars ebenso zum Skifahren wie Restaurants, in denen man sich nach einem anstrengenden Tag bei gutem einheimischem Tiroler Essen oder auch internationalen Spezialitäten so richtig verwöhnen lassen kann. Auch Shoppen und intensives Après-Ski-Leben sind ebenfalls ein fester Bestandteil beim Skifahren am Arlberg. Und wo könnte man dies alles besser als in den herrlichen Orten rund um den Arlberg. St. Anton, Lech, Zürs sowie Stuben bieten Ihnen jede Menge Gelegenheiten zum Shoppen, Genießen und Erholen. Der legendäre „Hüttenzauber“ ist hier ebenso zuhause wie die Szenetreffs, die rustikalen, typischen Gasthäuser, die gemütlichen Cafés oder auch die exklusiven Nachtclubs.</p>
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		<title>Von Kletterpartien und gefletschten Lefzen– unterwegs auf dem Lykischen Weg</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 14:03:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Standepetra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trekking]]></category>
		<category><![CDATA[Küstenweg]]></category>
		<category><![CDATA[lykischer Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit der lykische Weg auf der türkischen Halbinsel zwischen Fethiye und Antalya zu einem der zehn schönsten Weitwanderwege der Welt gekürt wurde, erfreut er sich ständig wachsender Popularität. Auch ich kann mich seit März diesen Jahres der allgemeinen Begeisterung nur anschließen. Doch bei aller, vielleicht auch romantischen Leidenschaft für die wilde Einsamkeit und die Möglichkeit kultureller Entdeckungen – es wird mir doch zu wenig über die Herausforderungen berichtet, die am Rand dieses verschlungenen Pfades entlang der strahlend blauen Buchten des Mittelmeeres lauern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_138" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-138" title="CIMG8602" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2009/10/CIMG8602-300x225.jpg" alt="Der lykische Weg - Einsamkeit und Natur pur" width="300" height="225" />Der Lykische Weg &#8211; Einsamkeit und Natur pur</dt>
</dl>
</div>
<p>Von einlassen</p>
<p>Seit der Lykische Weg auf der türkischen Halbinsel zwischen Fethiye und <a href="http://de.dodo.com/8529-Antalya" target="_blank">Antalya</a> zu einem der zehn schönsten Weitwanderwege der Welt gekürt wurde, erfreut er sich ständig wachsender Popularität. Auch ich kann mich seit März diesen Jahres der allgemeinen Begeisterung nur anschließen. Doch bei aller, vielleicht auch romantischer Leidenschaft für die wilde Einsamkeit und die Möglichkeit kultureller Entdeckungen – es wird mir doch zu wenig über die Herausforderungen berichtet, die am Rand dieses verschlungenen Pfades entlang der strahlend blauen Buchten des Mittelmeeres lauern.</p>
<p><span id="more-136"></span></p>
<p>Die einschlägige Literatur enthält zwar ein paar Hinweise über die Abgeschiedenheit einiger Abschnitte – insbesondere zwischen Kas und Finike sowie am Kap Gelidonia – aber dass ich bereits drei Stunden nach meinem Aufbruch in Kas durch die dornigen Sträucher irren würde, bloß um die rettende weiß-rote Markierung zu entdecken, hatte ich nicht erwartet. Wo war denn nun die überall gepriesene durchgehende Kennzeichnung? Ich verfluchte mehrmals meine naive Eingebung, außerhalb der touristischen Saison hier zu wandern, denn dann wird die Suche nach dem richtigen Pfad auch mit Kompass und Karte mitunter sehr schwer. Und Einheimische sind um diese Jahreszeit ebenfalls selten zu sehen. Aber o Wunder, es ging tatsächlich immer weiter.</p>
<p>Zu den Anforderungen des Lykischen Weges ist außerdem zu bemerken, dass ich ohne Übertreibung einige Stellen als ernsthafte Kletterei bezeichnen würde! Ich bin ein leidenschaftlicher Kletterer, doch fünfzig Meter über der tosenden Brandung auf einem schulterbreiten Band in die Steilwand hinein zu queren, mit 30 kg auf dem Rücken, bröckelndem Gestein unter den Bergschuhen, die Hände an einen Busch geklammert – das ließ mich doch nach einem Seil sehnen. Mit eiserner Ruhe und erheblicher Trittsicherheit ist das alles zu bewältigen, aber eine Warnung hätte meine Entscheidung zum Alleingang zweifellos beeinflusst.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_139" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt" style="text-align: left;"><img class="size-medium wp-image-139" title="CIMG8633" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2009/10/CIMG8633-300x225.jpg" alt="Typischer Küstenpfad - für trittsichere ein Genuß! " width="300" height="225" />Typischer Küstenpfad &#8211; für Trittsichere ein Genuss </dt>
</dl>
</div>
<p>Das bringt mich zu einem weiteren Aspekt dieses wirklich tollen Weges, der in der bekannten Lektüre sträflich vernachlässigt oder völlig ignoriert wird – die Existenz von gigantischen Hirtenhunden. Klar, die halb nomadische Lebensweise der Einheimischen mit ihren Ziegen und Rindern auf der lykischen Halbinsel lässt den Schluss zu, dass ihre Herden auch mit Hilfe meist großer Hunde zusammen gehalten werden. Niemand hat mich jedoch gewarnt, dass diese Hunde bewusst auf aggressive Abwehr von Gefahren trainiert sind! Wie macht man denen bitte den Unterschied zwischen friedlichen Wanderern und beispielsweise bösen Wildschweinen klar?</p>
<p>Glück hat, wer im freien Gelände auf einen frei laufenden Hund trifft und über das böse, tiefe Knurren hinweg einem Hirten ein sehr lautes, freundliches „Merhaba“ zurufen kann, in der Hoffnung, dieser nette Hirte rufe anschließend auch seinem Hund etwas Freundliches zu. Pech hatte ich im Dickicht, als plötzlich zwei Meter vor mir ein Bernhardiner grollend klar machte, hier sei er zuständig. Definitiv. Oder wenn nachts beim Kochen vor dem Zelt ein Mastiff mit gefletschten Zähnen zum Sprung ansetzte, auch gegen meine beruhigend geflüsterten türkischen Vokabeln. Irgendwo ist eben die Herde in Gefahr.</p>
<p>Ich bin nicht gebissen worden. Aber zweimal rettete mich nur die Flucht auf einen nahe gelegenen Baum, bis dem Hund auch ein Mensch folgte. Das kann nachts lange dauern. Langsames Gehen rückwärts half mir ebenfalls des öfteren, allerdings ist dann auch der weitere Weg versperrt. Viel defensive Geduld und robuste Nerven sind deshalb in den abgelegenen Teilen lebensnotwendig. So ein Hundebiss kann das Weiterkommen nämlich durchaus beeinträchtigen – kein schöner Gedanke, wenn man allein unterwegs ist.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_140" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-medium wp-image-140" title="CIMG8555" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2009/10/CIMG8555-300x225.jpg" alt="Keine Angst vor Kletterpartien!" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Keine Angst vor Kletterpartien!</p></div>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Kurzinfo Lykischer Weg</span></strong></p>
<p>Gesamtlänge: 509 km, zwischen Fethiye und Antalya entlang der Küste der Halbinsel Lykien in der südlichen Türkei</p>
<p>8 Etappen (nach Hennemann): nur Strecke zwischen Kas und Antalya</p>
<p>jede Etappe ca. 3-5 Tage, zum Teil sehr abgelegen</p>
<p>Anforderung: solide Outdoor-Erfahrung, Selbstversorgung, Trittsicherheit, Ausdauer, ein paar türkische Vokabeln</p>
<p>Wichtig: ausreichend Essen, Kocher + Brennstoff und Wasservorrat (ca. 4 Liter pro Person)</p>
<p>Anreise über Antalya, dann zum gewünschten Start bzw. Einstieg weiter mit dem Bus. Tipp: auf Verkehrsverbindungen am Ziel achten!</p>
<p>Übernachtung im Zelt oder in den Pensionen der Dörfer (ca. 60% der Strecke möglich) – Tipp: Saisonzeit berücksichtigen!</p>
<p>Literatur: Kate Clow, Terry Richardson: Der Lykische Pfad: Der Erste Fernwanderweg der Türkei, Upcountry 2005, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/0953921832">ISBN 0-9539218-3-2</a> Michael   Hennemann: Türkei: Lykischer Weg. Der Weg ist das Ziel., Stein (Conrad), 2. Auflage Welver 2009, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783866861718">ISBN 978-3-86686-171-8</a></p>
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		<title>Trekking ohne Bergführer: Tipps und Packliste</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 09:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Standepetra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trekking]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Bergtouren]]></category>
		<category><![CDATA[Packliste]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Meiner Meinung nach kann aber jeder, der erste Trekking- und Alpin-Erfahrungen gesammelt hat und entsprechend ausgerüstet ist,  einen drei- wie auch einen 14-tägigen Trekk problemlos alleine, ohne Führer unternehmen. Dies hat nicht nur den Vorteil der Kostenersparnis, sondern steigert den Abenteuerfaktor und das Freiheitsgefühl deutlich. Im Folgenden ist eine exemplarische Packliste für einen  viertägigen Sommertrekk im alpinen Hochland zu finden.

[Weiterlesen...] ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_124" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-124" title="Gut ausgerüstet in der Wildnis" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2009/10/Gut-ausgerüstet-in-der-Wildnis-300x225.jpg" alt="Gut ausgerüstet in der Wildnis" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Gut ausgerüstet in der Wildnis</p></div>
<p>Von moritzboldt</p>
<p>Die Vorstellung, nach einem harten Tag des Wanderns am Lagerfeuer zu sitzen und über die Berggipfel in den endlosen Sternenhimmel zu schauen, bringt mehr und mehr Reisende dazu, auch selber einmal Trekken zu gehen. Viele engagieren hierfür teure Agenturen und Führer, die einem lästige Organisationsarbeit abnehmen und in den Bergen ein Gefühl der Sicherheit vermitteln können. Meiner Meinung nach kann aber jeder, der erste Trekking- und Alpin-Erfahrungen gesammelt hat und entsprechend ausgerüstet ist,  einen drei- wie auch einen 14-tägigen Trekk problemlos alleine, ohne Führer unternehmen. Dies hat nicht nur den Vorteil der Kostenersparnis, sondern steigert den Abenteuerfaktor und das Freiheitsgefühl deutlich.  Im Folgenden ist eine exemplarische Packliste für einen  viertägigen Sommertrekk im alpinen Hochland zu finden.</p>
<p><span id="more-123"></span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Verpflegung:</span></strong><br />
Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass immer Notfallverpflegung in Form von nicht zu garendem  Essen (Schokolade, Wurst, Brot) für mindestens einen weiteren Tag im Gepäck ist. Die unten angegebenen Tagesrationen sind auf mich, einen 22 jährigen Mann, zugeschnitten und daher je nach Verbrauch und Anzahl der Tage in der Menge anzupassen.</p>
<p>- Frühstück: 100 &#8211; 150g Cornflakes und Milchpulver</p>
<p>- Mittagsessen: 150g Hartwurst / 100g Räucherschinken, Knäckebrot / Pumpernickel, 1 Tüte klare Fertigsuppe</p>
<p>- Abendessen: „Globetrotter Lunch“ oder billigere Version von Fertiggerichten von Knorr oder Maggi</p>
<p>- Wasserfilter oder Tropfen/Tabletten zum Purifizieren (z.B. Mikropur)</p>
<p>- mindestens 100g Schokolade, Nüsse, Riegel, Trockenobst. Extrem leicht und lecker sind Amaranth Riegel, gibt’s im Bio-Supermarkt</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Ausrüstung:</strong><br />
</span>Auch hier hat natürlich jeder seine eigenen Präferenzen, die sehr stark von Regenwahrscheinlichkeit, Wind und Temperaturschwankungen abhängen. Viele der aufgeführten Gegenstände können durch billigere ersetzt werden. Vor Sparsamkeit beim Kauf von Zelt, Regenjacke und Schuhen ist jedoch abzuraten. Insgesamt gilt: Jede 100 Gramm, die eingespart werden können, einsparen! Man muss nicht gleich den Stiel seiner Zahnbürste absägen, aber ab 18 Kg Gepäck macht das Wandern nicht mehr so richtig viel Spaß.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Kleidung:</span></strong><br />
Es sollte stets eine Ersatzmontur (Unterhose, Socken, Hose, Unterhemd) vor Nässe sicher im Rucksack verstaut mitgeführt werden, in die man, am Nachtlager angekommen, wechseln kann. Als Funktionswäsche empfehle ich persönlich Merino-Wäsche statt Plastiktextilien. T-Shirts und Unterhosen aus extrem fein gebürsteter Merinowolle stinken selbst nach einer Woche Tragen nicht und sind auch nass nicht kalt auf der Haut. Gibt’s von Icebraker.</p>
<p>- Wasserdichte, eingelaufene Wanderschuhe</p>
<p>- Trekkinghose (mit abtrennbaren Hosenbeinen)</p>
<p>- GoreTex (oder vergleichbare) Regenjacke</p>
<p>- Dicker Fleece (am besten Windstopper)</p>
<p>- Dünner Fleece oder Fleece Weste</p>
<p>- 2 Funktionsunterhemden oder ein Merino-Hemd</p>
<p>- 2 Boxershorts (mit flachem Gummiband, da diese sonst zu schmerzhaften Druckstellen vom Bauchgurt des Rucksacks führen können) oder eine Merino-Shorts</p>
<p>- Feinmaschige Socken</p>
<p>- Wollsocken</p>
<p>- Jogging Hose (für die Zeit am Camp)</p>
<p>- ggf. Gürtel (nicht Leder, kleine Schnalle)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Sonstiges:</span></strong></p>
<p>- Rucksack (mindestens 70 Liter) mit gut sitzendem Hüftgurt ( 2/3 oberhalb des Hüftknochens). Das schwere Gepäck ins untere Drittel und dicht an den Rücken packen!</p>
<p>- Zelt (Ein großes Vorzelt bietet auch dem Rucksack Schutz vor Regen in der Nacht.) Leichtzelte um die 1,3 kg bieten keinen Platzluxus und sind teuer, aber man freut sich über sie bei jedem Schritt&#8230;</p>
<p>- Isomatte (Aufblasbare Thermarestmatten sind zwar bequemer, doch isolieren nur bis ca. -5 Grad, wenn die Wasserpartikel der Luft gefrieren, zuverlässig.)</p>
<p>- Schlafsack (Daune ist grundsätzlich teurer, dafür aber wärmer, trocknet aber schlechter als die üblichen Synthetikschlafsäcke. Wer einen Daunenschlafsack hat, sollte immer auch ein Seideninlet benutzen. Das wiegt fast nichts und hält den Schlafsack sauber, bringt außerdem ca. 2 °C Wärme. Bis zu einem Komfortbereich von – 5 Grad findet man relativ viele günstige Angebote für Synthetikschlafsäcke . Wer etwas Wärmeres benötigt, sollte auch Fleeceinlets in Betracht ziehen, die weitere 3-5 Grad bringen. Im Schlafsack dann unbedingt bis auf die Unterwäsche ausziehen, da zusätzlich angelegte Kleidung ein Aufheizen des Luftpolsters des Schlafsacks verhindert und daher kontraproduktiv wirkt.)</p>
<p>- Kocher und Kartusche (Zu empfehlen sind Modelle, die sowohl Gas, welches reiner und mit größerer Hitze brennt, als auch Benzin, das wiederum überall einfach zu beschaffen ist, als Treibstoff zulassen.)</p>
<p>- Kochgeschirr, Besteck, Tasse</p>
<p>- Topographische Landkarten (Am besten im Internet oder bei einem Touristeninformationszentrum vor Ort zu erhalten.)</p>
<p>- Regenschutz für den Rucksack (Alle Kleidungsstücke und Ausrüstungsgegenstände in Plastiktüten zu verstauen schafft Ordnung und schützt vor Nässe.)</p>
<p>- ggf. GPS (Für die essenziellen Funktionen reichen günstige Versionen ab 80€ aus.)</p>
<p>- Taschenmesser</p>
<p>- Ducktape, Schnur</p>
<p>- Erste-Hilfe-Kit</p>
<p>- 2 Feuerzeuge und Streichhölzer</p>
<p>- Stirnlampe</p>
<p>- Kosmetik, Sonnencreme</p>
<p>- Blasenpflaster</p>
<p>- Sonnenhut</p>
<p>- Mütze und Handschuhe im Gebirge immer, auch im Sommer!  Es kann jederzeit einen Wetterumschwung mit Schnee geben!</p>
<p>Wie oben erwähnt muss diese Packliste den individuellen Wünschen noch angepasst werden.  Des Weiteren macht es in vielen Regionen, wenn beispielweise eine angespannte Sicherheitslage vorherrscht, Minengefahr besteht oder einfach kein passendes Kartenmaterial zu bekommen ist,  natürlich Sinn einen Führer zu bezahlen. Wer zum ersten Mal einen Trekk allein ausprobieren möchte, dem kann ich die wunderschönen Nationalparks Haardangavidda, Rondane und Jotunheimen in Norwegen empfehlen. Sie sind allesamt leicht zugänglich, wildes Zelten ist sogar gesetzlich gestattet und man kann wunderbar zwischen Wanderweg und einer Querfeldein-Route wählen.</p>
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