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	<title>OFF TIME blog &#187; biking</title>
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		<title>Transalp Lindau – Gardasee</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 20:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Transalp]]></category>
		<category><![CDATA[Alpenüberquerung]]></category>
		<category><![CDATA[fahrradtouren]]></category>
		<category><![CDATA[Lindau]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Alpenüberquerung mit dem Mountainbike ist ein besonderes Erlebnis für jeden Radsportbegeisterten und Alpenfan. Eine ziemlich harte Tour, die sich bei guter Kondition in 8 Tagen schaffen lässt, beginnt in Lindau am Bodensee und führt über Österreich und die Schweiz an den Gardasee. Insgesamt müssen rund 620 Kilometer zurückgelegt werden und dabei werden über 17000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Alpenüberquerung mit dem Mountainbike ist ein besonderes Erlebnis für jeden Radsportbegeisterten und Alpenfan. Eine ziemlich harte Tour, die sich bei guter Kondition in 8 Tagen schaffen lässt, beginnt in Lindau am Bodensee und führt über Österreich und die Schweiz an den Gardasee. Insgesamt müssen rund 620 Kilometer zurückgelegt werden und dabei werden über 17000 Höhenmeter glatt gebügelt. Die Eckdaten versprechen also schon vorab eine Tortur, die zu erwartenden Highlights sind aber nicht von der Hand zu weisen.</p>
<p><span id="more-58"></span></p>
<p><strong>Etappe: </strong>Lindau &#8211; Bregenz &#8211; Rheineck &#8211; Heiden &#8211; Gais &#8211; Weissbad &#8211; Schwägalp</p>
<p>Länge:  75,4 Kilometer I Höhenmeter:   1861</p>
<p><strong>Etappe:</strong> Schwägalp &#8211; Lutertannen &#8211; Risipass &#8211; Stein &#8211; Hinterhöhi &#8211; Amden &#8211; Weesen &#8211; Glarus</p>
<p>Länge: 49,6 Kilometer I Höhenmeter: 1187</p>
<p><strong>Etappe: </strong>Glarus &#8211; Sool &#8211; Engi &#8211; Matt &#8211; Risetenpass &#8211; Weisstannen &#8211; Mels &#8211; Landquart &#8211; Schiers</p>
<p>Länge: 77,3 I Höhenmeter: 2048</p>
<p><strong>Etappe: </strong>Schiers &#8211; Küblis &#8211; Klosters &#8211; Davos &#8211; Dürrboden &#8211; Scalettapass &#8211; S-chanf</p>
<p>Länge: 65,6 I Höhenmeter: 2159</p>
<p><strong>Etappe:</strong> S-chanf- Passo Chaschauna &#8211; Livigno &#8211; Passo d´Eira &#8211; Passo della Vallaccia &#8211; Pass da Val Viola &#8211; Campo &#8211; Poschiavo &#8211; Tirano</p>
<p>Länge: 85,7 I Höhenmeter: 2586</p>
<p><strong>Etappe:</strong> Tirano- Lago Belviso &#8211; Passo Venerocolo &#8211; Schilpario &#8211; Passo Vivione</p>
<p>Länge: 53,6 I Höhenmeter: 2806</p>
<p><strong>Etappe: </strong> Passo Vivione- Rif. Bagazzo &#8211; Passo Campelli &#8211; Breno &#8211; Passo Crocedomini &#8211; Passo Maniva &#8211; Passo Dosso Alto &#8211; Anfo &#8211; Idrosee</p>
<p>Länge: 83,6 I Höhenmeter: 2351</p>
<p><strong>Etappe:</strong> Anfo &#8211; Storo &#8211; Passo Tremalzo &#8211; Passo Nota &#8211; Pregasina &#8211; Riva &#8211; Torbole</p>
<p>Länge: 69,7 I Höhenmeter: 1766</p>
<p><strong>Der erste Tag</strong> führt von Lindau, was übrigens hervorragend mit dem Zug von nahezu allen Städten zu erreichen ist, über Bregenz, Rheineck, Heiden, Gais, Weissbad nach Schwägalp. Insgesamt werden am ersten Tag 75,4 Kilometer zurückgelegt und knapp 1900 Höhenmeter abgefahren. Der Einstieg in diese Transalp gelingt mühelos, gemütliches dahinrollen auf gut befestigten Wegen ohne Steigungen machen Lust auf mehr. Beinahe beiläufig passiert man auf dem Bodenseeradweg, entlang des wunderschönen Bodenseeufers, erst die Grenze von Österreich und dann die Grenze zur Schweiz.<br />
Im schweizerischen St. Magarethen stehen die ersten Anstiege an, in der Ferne erkennt man schon das Tagesziel: die Schwägalp. Die Strecke dorthin verläuft über einen Schotterweg der einer Berg- und Talbahn gleicht. Mit schwerem Rucksack auf dem Rücken wirklich eine Tortur, sofern man nicht gründlich trainiert hat.</p>
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<strong>Der zweite Tag</strong> ist mit 50 Kilometern das kürzeste Teilstück und dank der mickrigen 1200 Höhenmetern ideal um die schweren Beine vom Vortag etwas zu entspannen. Die Route führt von der Schwägalp über einige Pässe nach Glarus. Zu Beginn der Tagesetappe geht es erstmal lange bergab. Der wunderschöne Singletrail ist nichts für Einsteiger, die Unterarme werden durch das starke Gefälle und die zunehmend stärker werdenden Bremsmanöver besonders beansprucht. Die Strecke bietet einen besonders schönen Rückblick auf das Säntismassiv. Die Etappe führt an einigen Seen vorbei und die örtlichen Quellen füllen die Kraftspeicher auf. Das Panorama der Glarner Alpen entschädigt für eine ermüdende Schiebepassage.<br />
<strong>Die dritte Etappe</strong> ist der Beginn der wahren Tortur: 77 Kilometer und 2048 Höhenmeter. Von Glarus geht’s nach Schiers. Knackige und lange Anstiege zerren stark an den Nerven und den Muskeln. Die Route ist mit engen Singletrails gespickt und entschädigt durch atemberaubende Ausblicke. Ein Pass nach dem anderen wird passiert. Schneebedeckte Gletscher sorgen für das typische Alpenflair.<br />
<strong>Am vierten Tag</strong> wird es wieder ein Stück schwerer. Zwar nur 66 Kilometer lang, aber immerhin 2200 Höhenmeter. Von Schiers geht’s nach Schanf. Das Tageshighlight ist sicherlich das Passieren des bekannten Wintersportort Davos und der besonders schöne Scalettapass. Dieses Teilstück der Alpenüberquerung ist prädestiniert für zahlreiche Fotoaufnahmen.<br />
<strong>Der fünfte Tag </strong>wartet mit der Königsetappe. 86 Kilometer und 2600 Höhenmeter, vorbei an Livigno nach Tirona. An diesem Tag werden drei Landesgrenzen überfahren. Das Ziel Tirano liegt bereits in Italien und überrascht mit mediterranem Flair. Alternativ zur Abfahrt lässt sich auch eine Fahrt mit dem bekannten Glacierexpress organisieren. Sollte einem unterwegs also die Puste ausgehen, gibt es Abhilfe.<br />
<strong>Tag sechs</strong> ist was für Kletterspezialisten. Über 2800 Höhenmeter sind zu überfahren. Das Ziel ist der Passo Vivione. Die Strecke ist mit Schotterpisten gespickt. In den Höhenlagen kommen auch mal größere Brocken hinzu, die ein Schieben unumgänglich machen. Je nach Wetter kann es hier besonders heiß werden. Noch einmal liegen traumhafte Panoramablicke vor einem. Diese Gelegenheit sollte man noch mal nutzen und hier und da inne halten.<br />
Die vorletzte Etappe <strong>(Tag 7)</strong> ist mit 84 Kilometern und 2400 Höhenmetern noch mal besonders knackig. Gletscherseen begleiten die Route und ein See ist auch das Ziel: der Idrosee.<br />
<strong>Der letzte Tag</strong> (8) ist zwar mit 70 Kilometern und 1800 Höhenmetern nicht zu unterschätzen, doch mit ordentlich vielen Glückshormonen im Blut und den Highlights eines jeden Bikers lässt sich auch diese Etappe schaffen. Highlights sind hier die spektakuläre Abfahrt vom Tremalzo Pass. Auch die Pregasina Straße lässt Bikerherzen höher schlagen. Über Riva del Garda geht es nach Torbole.<br />
Die Rückfahrt lässt sich bequem mit einem Zug bewältigen.</p>
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		<title>Transalp Oberstdorf &#8211; Gardasee</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 18:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Transalp]]></category>
		<category><![CDATA[Alpenüberquerung]]></category>
		<category><![CDATA[biken]]></category>
		<category><![CDATA[biking]]></category>
		<category><![CDATA[fahrradtouren]]></category>
		<category><![CDATA[mountainbiking]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Route Oberstdorf - Gardasee gehört zu den schönsten Alpenüberquerungen. Die Variante Oberstdorf - Dalaas - Galtür - Ramosch - Sulden - Latsch - St. Gertraud - Madonna di Campiglio - Riva kann innerhalb von acht Tagen zurückgelegt werden. Sie gehört auch für geübte Fahrer zu den anspruchsvolleren Routen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Route Oberstdorf &#8211; Gardasee gehört zu den schönsten Alpenüberquerungen. Die Variante Oberstdorf &#8211; Dalaas &#8211; Galtür &#8211; Ramosch &#8211; Sulden &#8211; Latsch &#8211; St. Gertraud &#8211; Madonna di Campiglio &#8211; Riva kann innerhalb von acht Tagen zurückgelegt werden. Sie gehört auch für geübte Fahrer zu den anspruchsvolleren Routen.<span id="more-24"></span></p>
<p><strong>Variante 1:</strong></p>
<p><strong>Etappe:</strong> Oberstdorf &#8211; Schrofenpass &#8211; Lech &#8211; Dalaas<br />
Länge: 55 Kilometer Kilometer I Höhenmeter: 1581</p>
<p><strong>Etappe:</strong> Dalaas &#8211; Heilbronner Hütte – Galtür<br />
Länge: 52 Kilometer I Höhenmeter 2061</p>
<p><strong>Etappe:</strong> Galtür &#8211; Kilometer Ischgl &#8211; Heidelberger Hütte &#8211; Fimberpass &#8211; Ramosch<br />
Länge: 43 Kilometer I Höhenmeter: 1317</p>
<p><strong>Etappe:</strong> Ramosch &#8211; Uina Schlucht &#8211; Schlining &#8211; Sulden<br />
Länge: 55 Kilometer I Höhenmeter: 2156</p>
<p><strong>Etappe:</strong> Sulden &#8211; Schaubach Hütte &#8211; Madritschjoch &#8211; Latsch<br />
Länge: 40 Kilometer I Höhenmeter 1331</p>
<p><strong>Etappe:</strong> Latsch &#8211; Tarscher Pass &#8211; St. Gertraud<br />
Länge: 39 Kilometer I Höhenmeter 2170</p>
<p><strong>Etappe:</strong> St. Gertraud &#8211; Rabbijoch &#8211; Male – Madonna<br />
Länge: 51 Kilometer I Höhenmeter: 2044</p>
<p><strong>Etappe:</strong> Madonna di Campiglio &#8211; Lago Agola &#8211; Riva<br />
Länge: 66 Kilometer I Höhenmeter: 1366</p>
<p>Der erste Streckenabschnitt dieser Tour, mit dem Schwierigkeitsgrad &#8220;schwer&#8221;, führt zunächst von Obertdorf hinauf zum Schrofenpass. Die Strecke geht so steil bergauf, dass das Bike zum größten Teil nur geschoben werden kann. Zum Schroffenpass führt eine schmale an der Felswand schwebende Leiter, über die man das Rad tragen muss. Doch hinter dem Pass geht es nur noch bergab, sodass das Ziel Dalaas entspannt erreicht werden kann. Am zweiten Tag führt der Weg am Langer See vorbei, über eine aus zwei schlanken Baumstämmen bestehende Gebirgsbachbrücke zur Heilbronner Hütte und weiter nach Galtür.</p>
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<p><a href="http://maps.google.de/maps/ms?hl=de&amp;ie=UTF8&amp;msa=0&amp;msid=109163640826546114228.000472379db0b1d58513c&amp;z=8"></a></p>
<p>Am dritten Tag radelt man hinunter nach Ischgl um dann über Schneefelder hinauf zum 2.608 Meter hohen Firmbergpass zu gelangen. Danach wird der größte Höhenunterschied der Tour überwunden. Doch zum Glück geht es bergab über Wiesen und Feldwege ins 1.317 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Ramosch. Die vierte Etappe führt entlang schmaler Wege in steilen Felswänden durch die beeindruckende Uina-Schlucht. Am fünften Tag kann man ab Sulden die Seilbahn zur Schaubach-Hütte am Ortler-Gletscher nehmen und traumhafte Aussichten genießen. Am Tag sechs werden die riesigen Obstplantagen des Vinschgaus durchquert, wo an frischen Quellen die Trinkflaschen aufgefüllt werden können. Nach der Übernachtung in St. Gertraud im Ultental führt die Tour am siebenten Tag durch das Gebirgsmassiv westlich des Gardasees hinauf zur Haselgruber Hütte von wo aus zur Talfahrt nach Madonna di Campiglio angesetzt werden kann. Dort beginnt am nächsten Tag die letzte Etappe. Jetzt kommt der Gardasee in Sichtweite. Nach 401 Kilometern endet die erlebnisreiche Tour in Riva.</p>
<p>Variante 2 (<a href="http://www.heckmair-route.de/" target="_self">Heckmair Route</a>):</p>
<p><strong>Etappe: </strong>Oberstdorf &#8211; Freiburger Hütte<br />
Länge: 49 Kilometer I Höhenmeter: 1.600<br />
Strecke: Oberstdorf (820 Meter) – Rappenalptal – Schrofenpass (1.687 Meter) – Lech – Formarintal – Freiburger Hütte</p>
<p><strong>Etappe:</strong> Freiburger Hütte – Klosters<br />
Länge: 56 Kilometer I Höhenmeter: 2.350<br />
Strecke: Freiburger Hütte – Raues Joch – Dalaas – Kristbergsattel – Gargellen – Valxifental – Schlappiner Joch (2.202 Meter) – Klosters</p>
<p><strong>Etappe: </strong>Klosters – Livigno<br />
Länge: 45 Kilometer I Höhenmeter: 2.385<br />
Strecke: Klosters &#8211; Davos – Dürrboden – Scalettapass ( 2.606 Meter) – Val Susauna – Val Chachauna – Chachaunapass (2.694 Meter) – Val – Federia – Livigno</p>
<p><strong>Etappe: </strong>Livigno &#8211; Ponte di Legno<br />
Länge: 83 Kilometer I Höhenmeter: 1.863<br />
Strecke: Livignio – Alpisellapass (2.260 Meter) – Lago di Cancano – Torri di Fraele – Bormio – Gaviapass (2.661 Meter) – Ponte di Legno</p>
<p><strong>Etappe: </strong>Ponte di Legno – Condino<br />
Länge: 86 Kilometer I Höhenmeter: 1.873<br />
Strecke: Ponte di Legno – Edolo – Cedegolo – Valle – Passo di Campo (2.288 Meter) – Lago di Malga Bissina – Daone – Condino</p>
<p><strong>Etappe:</strong> Condino – Riva<br />
Länge: 38 Kilometer I Höhenmeter: 1.601<br />
Strecke: Condino – Storo – Tremalzopass (1.974 Meter) – Pregasina – Riva (66 Meter)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/o_PNTWhhU10&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/o_PNTWhhU10&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Mountainbiken in den Alpen &#8211; die Grundlagen</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 17:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>administrator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Selbst für Könner ist Mountainbiking in den Alpen eine sportliche Herausforderung. Oft sind in kurzer Zeit Höhenunterschiede von über 1.000 Meter zu überwinden. Deshalb ist es auch für geübte Mountainbiker sowohl in sportlicher als auch in organisatorischer Hinsicht wichtig, sich auf eine Alpentour sorgfältig vorzubereiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst für Könner ist Mountainbiking in den Alpen eine sportliche Herausforderung. Oft sind in kurzer Zeit Höhenunterschiede von über 1.000 Meter zu überwinden. Deshalb ist es auch für geübte Mountainbiker sowohl in sportlicher als auch in organisatorischer Hinsicht wichtig, sich auf eine Alpentour sorgfältig vorzubereiten. Bereits vor der Tour kann der Körper gezielt trainiert werden, damit während der Fahrt die Anstrengung nicht zu groß ist, um das beindruckende Alpenpanorama genießen zu können.<span id="more-17"></span></p>
<div id="attachment_43" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-43" title="mountainbiking in den alpen" src="http://www.offtimeblog.de/wp-content/uploads/2009/08/iStock_000007993047XSmall3-300x199.jpg" alt="Mountain Biking in den Alpen" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Mountain Biking in den Alpen</p></div>
<p>Was das technische Equipment anbelangt, so ist zu bedenken, dass Alpen-Touren größtenteils auf Wald- und Bergwegen verlaufen, von denen viele steil ansteigen. Deshalb sollte das Rad so wenig Gewicht wie möglich haben. Ein 120er Fully ist für Touren über die Alpen eine gute Wahl. Es hat leichte 120-Millimeter-Federwege und besitzt damit eine Federung, welche die Abfahrten komfortabler macht, sich aber kaum auf das Gewicht auswirkt. Auch das Hardtail ist für Alpentouren sehr gut geeignet. Es besitzt keine Federung am Hinterteil und ist deshalb noch leichter als das 12er Fully. Das geringe Gewicht des Hardtails erleichtert das Fahren auf ansteigenden und geraden Strecken.</p>
<p>Vor Fahrtantritt muss gewährleistet sein, dass das Bike in optimalem Zustand ist. Bei vielgenutzten Rädern ist der Austausch aller Verschleißteile sinnvoll. Trotzdem gehören Ersatzkettenglieder, Flickzeug, und ein Ersatzschlauch zur Ausrüstung für die bevorstehende Tour. Da die Rucksäcke so leicht wie möglich gepackt sein sollten, ist es ratsam, nicht nur wichtige Werkzeuge und Ersatzteile, sondern auch andere Dinge wie Feuerzeug, Kartenmaterial, Fotoapparat, Kompass, Sonnencreme, Waschmittel, Erste-Hilfe-Material und Handy nur einmal pro Gruppe mitzunehmen. Die T-Shirts, der leichte Pullover, die Regenjacke, die wärmeren Socken, die Regenhose sowie Müsliriegel, Ausweise und Kreditkarten beschweren insgesamt den Rucksack schon genug. Die Trinkflasche kann am Fahrrad befestigt werden, um das zu tragende Gewicht zu reduzieren. Außerdem sind Fahrradhelm, Radhandschuhe und wasserabweisende, atmungsaktive Trekking-Schuhe mit harter Sohle wichtige Bestandteile der persönlichen Ausrüstung.</p>
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